Das Team

Lena Egerter

  • Studium der Sozialen Arbeit in Merseburg (Schwerpunkte: Jugendarbeit, systemische Sozialarbeit)
  • Begleitung europäischer Freiwilliger im Rahmen von vor- und nachbereitenden Seminaren
  • Weiterbildung zur Theaterpädagogin, orientiert am Theater der Unterdrückten
  • Zurzeit befinde ich mich in der Ausbildung zur Trainerin für konstruktive Konfliktbearbeitung und transkulturelles Lernen nach dem ATCC Ansatz.

Sowohl in meiner Bildungsarbeit als auch in der Begleitung von Gruppenprozessen ist es mir wichtig kreative Zugänge zu Themen zu finden.

Ob schreibend, in der Natur oder im Theater, mir persönlich hilft es nicht nur mit meinem Kopf zu denken.
An der Begleitung von Gruppenprozessen fasziniert mich die Herausforderung im Dialog Neues an „den immer gleichen Themen“ zu entdecken.

In meiner Freizeit liebe ich es in der Natur zu sein. Mich begeistern Lebensgeschichten und Fragen, Poesie und Religion, sowie Diskussionen aller Art.

Philipp Baum

  • Trainer für Gewaltfreie Kommunikation (GFK)
  • Ausbildung als Mediator nach dem Standards des Bundesverbands für Mediation
  • Studium der Soziologie und Kulturanthropologie in Bremen und Halle
  • Mit-Organisator der Kampagne „Ende Gelände“, unter anderen Vorbereitung und Moderation von Bündnistreffen
  • Aufbau des Hausprojekts SchönerHausen in Leipzig, besonders Konfliktmanagement und Kommunikationsprozesse

Seit ich angefangen habe mich mit Prozessen gesellschaftlichen Wandels zu beschäftigen ist immer wieder aufgefallen, wie viele Gruppen und Initiativen an Konflikten und destruktiver Kommunikation scheitern. Unser Bildungssystem fördert meiner Ansicht nach kaum das Erlernen konstruktiver Kommunikation und Konfliktbearbeitung. Deshalb beschäftige ich mich seit Jahren intensiv mit gesellschaftlichen und persönlichen Kommunikationsprozessen. Dieses Wissen wende ich einerseits in den zivilgesellschaftlichen Projekten an, in denen ich mich engagiere. Zunehmend begleite und berate ich auch Initiativen und Organisationen bei ihrem Umgang mit Konflikten. Dabei stoße ich immer wieder auf die strukturellen Ursachen dieser Konflikte und berate auch bei der Veränderung eben dieser Strukturen.

Mich begeistert auch die empirische Untersuchung gesellschaftlicher Konfliktfelder. Meine Abschlussarbeit habe ich zur Praxis von Männlichkeiten verfasst. Wissenschaftliche Erkenntnis sollte meiner Ansicht nach immer danach streben, einen Beitrag zur Weiterentwicklung einer Gesellschaft zu leisten. Dies versuche ich in meiner Arbeit umzusetzen, in dem ich durch meine Forschung mein Verständnis von Gruppenprozessen vertiefe und meine Methoden verbessere.

Lena Spiecker

  • Studium der Soziologie und Sozialer Arbeit in Leipzig und Merseburg
  • seit 2013 pädagogische Begleitung internationaler Freiwilligendienste
  • Verschiedene Weiterbildungen in den Bereichen "biografisches Arbeiten" und "GFK"
  • Aufbau des Hausprojekts SchönerHausen. Besonders Organisations- und Kommunikationsprozesse
  • seit 2018 Ausbildung zur Trainerin für konstruktive Konfliktbearbeitung und transkulturelles Lernen nach dem ATCC Ansatz

Tim Weber

  • Sozialpädagoge B.A. (Studium an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin)
  • seit 2013 selbstständig als Trainer und Berater
  • seit 2018 beim Friedenskreis Halle e.V. als Koordinator für internationale Freiwilligendienste
  • Trainer für konstruktive Konfliktbearbeitung und transkulturellem Lernen nach dem ATCC Ansatz; seit 2019 in der Ausbildung zum Berater/Coach nach dem ATCC Ansatz
  • intensive Beschäftigung mit GFK, Erlebnis/Wildnispädagogik, systemischen Ansätzen, Gestaltarbeit, alternativer Pädagogik, Anthroposophie

Bildung beschäftigt mich schon viele Jahre. Zunächst dachte ich, als Lehrer arbeiten zu wollen, doch nach 2 Jahren Studium merkte ich, dass es vor allem die Pädagogik und die Prozesse zwischen den Menschen sind, die mich fesseln und die mein Arbeitsbereich sein sollen.

In der sozialen Arbeit lernte ich dann die Beratung kennen und wollte fortan Personen und Gruppen in ihren Prozessen begleiten. Dabei spielen politische, v.a. machtkritische Themen für mich eine zentrale Rolle in meiner Arbeit und die Frage, wie das gute Leben für alle möglich ist, bestimmt mein Handeln stark. Die Beschäftigung mit Kommunikation hat mich auch gesellschaftliche Prozesse besser verstehen lassen.

Norina Möller

  • Studium der Sozialwissenschaften und Politikwissenschaften in Leipzig und Edinburgh (B.A.)
  • Seit 2016 Pädagogische Begleitung und Betreuung von Seminaren innerhalb des Freiwilligen Ökologischen Jahres
  • Seit 2017 Bildungsreferentin im Projekt ›Schule·Klima·Wandel
  • Aufbau des Hausprojekts SchönerHausen in Leipzig, besonders Konfliktmanagement und Kommunikationsprozesse
  • Ausbildungen: Konfliktmoderation für selbstorganisierte Großgruppen (Kurve Wustrow), Campus für Weltverändernde Praxis (Rosa Luxemburg Stiftung), Ansätze der ATCC- Ausbildung

Mich begeistert die Tiefe zwischenmenschlicher Interaktion; dass in einer kleinen Begegnung so viel Informationen, Themen, Gefühle und Ängste stecken ist beeindruckend. Dies bei mir selber und mit anderen zu erforschen und Gruppen dabei zu unterstützen, sich selbst zu reflektieren, sind mir Herzensangelegenheiten. Gruppen und Konflikte sind für mich Lernorte über mich, andere Menschen und Gesellschaft. Diese Lernorte so frei, offen und gleichberechtigt wie möglich zu gestalten und darin gesellschaftliche Strukturen aufzubrechen ist mir ein großes Anliegen. In der Bildungsarbeit beschäftige ich mich vor allem mit Klimaschutz, sozial-ökologischer Transformation und Demokratieerziehung.

Methodisch vermische ich gerne verschiedene Ansätze, wie Theaterpädagogik und andere partizipative Methoden, Naturerfahrung und Erlebnispädagogik, systemische Methoden oder klassische Methoden der Jugendbildungsarbeit. Ich plane eine Ausbildung zur ATCC-Trainerin zu beginnen.

Lisa Kuhley

  • Kulturwissenschaftlerin (Mag. Artium, Abschluss 2012)
  • diverse Tätigkeiten in den Bereichen Jugendbildungsarbeit und demokratische Gruppenprozesse, alternative Pädagogik
  • Kooperative Beraterin für Einzelpersonen und Teams nach Mutzeck
  • Trainerin für Betzavta (Konzept der Demokrate-, Toleranz- und Menschenrechtserziehung aus Israel)
  • Selbstständige Projektmanagerin für emanzipative Initiativen
  • seit Oktober 2012 Projektentwicklung und Aufau sowie Management des Reparaturcafé- und Bildungsprojektes „Café kaput“ bei leben.lernen.leipzig e.V. (ehrenamtlich, honoriert, seit 2017 angestellt als Koordinatorin)
  • seit März 2019 in Ausbildung zur Praktikerin des Pantarei Approach (Körperarbeit)

Als Kind zweier Lehrer*innen liegt mir die kritische Beschäftigung mit Bildungsarbeit von klein auf sehr nahe. Zudem begeistert mich seit jeher die Auseinandersetzung mit und Analyse von Dynamiken und Wechselwirkung zwischen Individuen bzw. Individuum und Gruppe/Gesellschaft. Es macht es mir große Freude sowohl mit Einzelpersonen als auch Gruppen an ihren Themen zu arbeiten. Dabei ist für mich nicht das Vermitteln von Inhalten zentral, sondern vor allem der Anstoß und die Auseinandersetzung mit gruppendynamischen und persönlichen Prozessen.

Mit verschiedenen emanzipatorischen Ansätzen unterstütze ich Einzelpersonen und Gruppen dabei sich selbstwirksam mit ihren Themen, Herausforderungen, Konflikten und Entwicklungswünschen zu beschäftigen und die passenden Herangehensweisen zu finden.